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Was ist der Zweck eines Druckschalters?
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Was ist der Zweck eines Druckschalters?

Aufrufe: 0     Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 29.03.2026 Herkunft: Website

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Ein Druckschalter ist ein einfaches, aber wichtiges Gerät. Es öffnet oder schließt einen elektrischen Kontakt, wenn ein bestimmter Flüssigkeitsdruck erreicht wird. Im industriellen Umfeld geht sein Zweck weit über die bloße Komponente hinaus. Es fungiert als entscheidender Faktor für die Automatisierung, als Wächter für teure Geräte und als Schlüsselelement für die Prozesssicherheit. Dieses kleine Gerät wandelt physikalischen Druck in eine entscheidende elektrische Aktion um und ermöglicht so moderne kommerzielle und industrielle Systeme. Die Wirksamkeit hängt jedoch ausschließlich von der Wahl des richtigen Mittels ab. Das Beste auswählen Der Druckschalter für Ihre Anwendung erfordert ein klares Verständnis Ihrer betrieblichen Ziele und einen strukturierten Bewertungsprozess. Dieser Leitfaden bietet diesen Rahmen und hilft Ihnen, von einer Auswahl auf Komponentenebene zu einer strategischen Systementscheidung überzugehen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Hauptzweck: Der Hauptzweck eines Druckschalters besteht darin, die Systemsteuerung zu automatisieren (z. B. Starten/Stoppen einer Pumpe) oder eine Sicherheitsmaßnahme (z. B. Abschalten eines Kompressors) auf der Grundlage eines bestimmten Drucksollwerts auszulösen.
  • Primäre Entscheidung: Die grundlegende Wahl liegt zwischen mechanischen und elektronischen Druckschaltern, die jeweils unterschiedliche Kompromisse in Bezug auf Präzision, Haltbarkeit, Kosten und Systemintegrationsmöglichkeiten bieten.
  • Die Bewertung ist kontextabhängig: Der richtige Schalter wird durch eine strenge Bewertung der spezifischen Anforderungen der Anwendung bestimmt, einschließlich Medienkompatibilität, Druck- und Temperaturbereich, Genauigkeitsanforderungen und Umgebungsbedingungen.
  • Über den Kaufpreis hinaus: Eine echte Bewertung muss die Gesamtbetriebskosten (TCO) berücksichtigen, einschließlich der Kosten für Installation, Wartung, potenzielle Ausfallzeiten und die mit einer falschen Auswahl verbundenen Betriebsrisiken.

Ausrichtung der Druckschalterfunktion an den Kerngeschäftszielen

Um den richtigen Druckschalter auszuwählen, müssen Sie zunächst über seine technische Funktion hinausgehen. Anstatt nur „an/aus“ zu denken, formulieren Sie das Problem im Hinblick auf das gewünschte Geschäftsergebnis. Welches konkrete Ziel möchten Sie erreichen? Indem Sie das Ziel klar definieren, können Sie die Fähigkeiten des Switches auf einen messbaren Geschäftserfolg abstimmen.

Prozessautomatisierung

Das Ziel besteht darin, manuelle Eingriffe zu reduzieren oder zu eliminieren und so einen konsistenten und effizienten Betrieb zu schaffen. Ein gängiges Beispiel ist die Verwendung eines Druckschalters zur Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsstands in einem Tank durch automatisches Starten und Stoppen einer Pumpe. Der Erfolg wird in diesem Zusammenhang an spürbaren Verbesserungen der betrieblichen Effizienz, reduzierten Arbeitskosten und gleichbleibender Produktqualität gemessen. Der Schalter wird zu einem Werkzeug zur Optimierung von Arbeitsabläufen und Ressourcenzuweisung.

Geräteschutz

In dieser Funktion fungiert der Schalter als Schutz vor kostspieligen Schäden. Es überwacht kritische Druckverhältnisse und greift ein, bevor es zu einem Ausfall kommt. Beispielsweise kann ein Abschaltschalter für niedrigen Öldruck in einem Industriemotor das System abschalten, bevor es zu katastrophalen Schäden kommt. Der Erfolg wird an der längeren Lebensdauer Ihrer Anlagen, einer Reduzierung ungeplanter Ausfallzeiten und geringeren Kapitalausgaben für Wartung und Ersatzteile gemessen. Es handelt sich um eine Investition in die Anlagenzuverlässigkeit.

Systemsicherheit

Oberstes Ziel ist dabei die Gewährleistung der Sicherheit von Personal und Umwelt. Der Schalter ist eine kritische Komponente in einem sicherheitstechnischen System (SIS), das dazu dient, Alarme auszulösen oder Notabschaltungen einzuleiten. Ein klassisches Beispiel ist ein Lüftungsüberwachungsschalter in einem HVAC-System oder einem Industriebrenner, der sicherstellt, dass ein ordnungsgemäßer Luftstrom vorhanden ist, bevor die Zündung ermöglicht wird. Der Erfolg wird an der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, der Vermeidung von Sicherheitsvorfällen und der wirksamen Minderung betrieblicher Risiken gemessen.

Lösungskategorien: Mechanische vs. elektronische Druckschalter

Die erste wichtige Entscheidung in Ihrem Auswahlprozess ist die Wahl zwischen einem mechanischen und einem elektronischen Design. Jede Kategorie bietet unterschiedliche Vorteile und eignet sich besser für bestimmte betriebliche Kontexte. Das Verständnis dieser Unterschiede ist der Schlüssel zu einer fundierten Entscheidung.

Mechanische Druckschalter: Der robuste Standard

Mechanische Schalter sind die traditionellen Arbeitspferde der industriellen Steuerung. Sie werden für ihre Einfachheit und Widerstandsfähigkeit geschätzt.

  • Funktionsprinzip: Sie nutzen einen physikalischen Mechanismus, um zu funktionieren. Druck wirkt auf ein Sensorelement wie eine Membran, einen Kolben oder einen Balg. Diese Bewegung arbeitet gegen eine voreingestellte Feder. Wenn die vom Druck ausgehende Kraft die Kraft der Feder übersteigt, betätigt sie mechanisch einen Schnapp-Mikroschalter und öffnet oder schließt den Stromkreis.
  • Best-Fit-Szenarien: Diese Schalter zeichnen sich durch einfache Regelkreise aus, bei denen hohe Präzision nicht im Vordergrund steht. Sie eignen sich ideal zum direkten Schalten von Hochleistungsstromkreisen (wie Motoren und Pumpen), ohne dass ein Relais erforderlich ist. Da für den Betrieb keine externe Stromversorgung erforderlich ist, sind sie auch die erste Wahl für gefährliche Standorte und Umgebungen mit erheblichen elektromagnetischen Störungen (EMI) oder extremen Temperaturen.
  • Kompromisse bei der Entscheidung: Die Hauptvorteile sind eine hohe Haltbarkeit, ein einfaches Design und niedrigere Anschaffungskosten. Allerdings bieten sie im Vergleich zu elektronischen Versionen eine geringere Genauigkeit und Wiederholbarkeit. Ihre Einstellbarkeit ist oft eingeschränkt, und da sie auf bewegliche Teile angewiesen sind, unterliegen sie im Laufe ihrer Lebensdauer mechanischem Verschleiß und Sollwertabweichungen.

Elektronische Druckschalter: Präzision und Intelligenz

Elektronische oder Halbleiter-Druckschalter stellen einen moderneren Ansatz dar und bieten verbesserte Steuerungs- und Datenfunktionen.

  • Funktionsprinzip: Diese Geräte verwenden einen integrierten Drucksensor (einen Wandler), der den Druck in ein elektrisches Signal umwandelt. Die interne Elektronik verarbeitet dieses Signal und vergleicht es mit benutzerdefinierten Sollwerten. Wenn der Druck einen Sollwert erreicht, wird ein Halbleiterschalter (wie ein Transistor) ausgelöst.
  • Best-Fit-Szenarien: Sie sind die bevorzugte Wahl für Anwendungen, die hohe Genauigkeit, hervorragende Wiederholbarkeit und Programmierbarkeit erfordern. Sie können Sollwerte, Totzonen (Hysterese) und Verzögerungszeiten einfach anpassen. Ihre Fähigkeit, diagnostisches Feedback zu geben und sich nahtlos in SPS und andere Steuerungssysteme zu integrieren, macht sie perfekt für die komplexe Automatisierung.
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  • Entscheidungskompromisse: Eine elektronische Der Druckschalter bietet überragende Leistung, Flexibilität und Langzeitstabilität. Der Nachteil ist ein höherer Erstkaufpreis. Außerdem benötigen sie für den Betrieb eine kontinuierliche Stromquelle und können empfindlicher auf Umgebungsfaktoren wie elektrisches Rauschen und extreme Temperaturen reagieren, wenn sie nicht ordnungsgemäß spezifiziert und installiert werden.

Ein umfassender Rahmen für die Bewertung von Druckschaltern

Die Auswahl des richtigen Druckschalters erfordert eine systematische Bewertung der spezifischen Anforderungen Ihrer Anwendung. Eine Komponente, die in einem System perfekt funktioniert, kann in einem anderen katastrophal ausfallen. Nutzen Sie das folgende Framework, um Ihre Anforderungen zu analysieren und eine technische Spezifikation für Ihren idealen Switch zu erstellen.

In dieser Tabelle sind die kritischen Bewertungskriterien zusammengefasst, die Sie berücksichtigen müssen:

Bewertungskriterium, wichtige Überlegungen und Best Practices
Medienkompatibilität Die Prozessflüssigkeit (Gas oder Flüssigkeit) darf die „benetzten Teile“ des Schalters (Sensorelement und Anschluss) nicht korrodieren oder beschädigen. Passen Sie Materialien wie Buna-N, Viton® oder Edelstahl an Ihre spezifischen Medien an. Eine falsche Wahl führt zu Undichtigkeiten und vorzeitigem Ausfall.
Betriebsdruck und Temperatur Definieren Sie Ihren normalen Betriebsdruckbereich, den maximalen Druck (einschließlich Spitzen) und den erforderlichen Sollwert. Best Practice: Wählen Sie einen Schalter, bei dem Ihr Sollwert zwischen 40 und 60 % seines einstellbaren Bereichs liegt, um eine optimale Lebensdauer und Genauigkeit zu erzielen. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Nenntemperatur des Schalters sowohl die Prozessflüssigkeits- als auch die Umgebungstemperatur überschreitet.
Leistungskennzahlen Bewerten Sie Genauigkeit, Wiederholbarkeit und Totzone. Genauigkeit ist entscheidend für eine strenge Kontrolle. Die Wiederholbarkeit gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb über einen längeren Zeitraum. Die Totzone verhindert ein schnelles Ein- und Ausschalten („Rattern“) des Schalters und angeschlossener Geräte wie Pumpen oder Kompressoren.
Zertifizierungen und Gehäuse Prüfen Sie, ob Sie Zertifizierungen für Gefahrenbereiche benötigen (z. B. ATEX, IECEx). Bestimmen Sie die erforderliche Schutzart (IP) basierend auf der Umgebung (z. B. IP65 für Staubdichtheit und Schutz vor Strahlwasser, IP67 für vorübergehendes Untertauchen).

Medienkompatibilität

Der erste Schritt besteht darin, sicherzustellen, dass der Switch seiner Umgebung standhält. Die Materialien, die mit der Prozessflüssigkeit in Kontakt kommen – die „benetzten Teile“ – müssen chemisch kompatibel sein. Eine Fehlanpassung kann dazu führen, dass Dichtungen anschwellen, Membranen platzen oder Metall korrodiert, was zu einem Ausfall führt. Zu den üblichen benetzten Materialien gehören:

  • Buna-N (Nitril): Hervorragend geeignet für Öle, Wasser und Luft auf Erdölbasis.
  • Viton® (FKM): Geeignet für eine Vielzahl von Chemikalien und höhere Temperaturen.
  • EPDM: Ideal für Wasser, Dampf und Bremsflüssigkeiten, jedoch nicht für Erdöle.
  • Edelstahl (316L): Wird für korrosive Medien und hochreine Anwendungen verwendet.

Betriebsdruck und Temperatur

Sie müssen das Druckprofil Ihres Systems kennen. Wie hoch ist der normale Betriebsdruck? Was ist die höchste Druckspitze, die im System auftreten könnte? Ihr Schalter muss für den sicheren Umgang mit diesen Drücken ausgelegt sein. Die branchenweit bewährte Vorgehensweise besteht darin, einen Schalter zu wählen, bei dem der gewünschte Sollwert in der Mitte seines einstellbaren Bereichs liegt. Dies verhindert eine Überbeanspruchung der Feder in einem mechanischen Schalter und sorgt für eine bessere Auflösung und Genauigkeit.

Genauigkeit, Wiederholbarkeit und Totzone (Hysterese)

Diese drei Begriffe definieren die Leistung des Switches.

  1. Genauigkeit: Dies gibt an, wie nahe der tatsächliche Betätigungspunkt am gewünschten Sollwert liegt. Bei kritischen Prozessen ist eine hohe Genauigkeit nicht verhandelbar.
  2. Wiederholbarkeit: Dies misst die Fähigkeit des Schalters, immer wieder am exakt gleichen Druckpunkt zu betätigen. Eine hohe Wiederholgenauigkeit ist der Grundstein eines zuverlässigen Systems.
  3. Totzone: Auch als Hysterese bekannt. Dies ist die Differenz zwischen dem Betätigungsdruck (Auslösedruck) und dem Ausschaltdruck (Rückstelldruck). Ein richtig dimensioniertes Totband ist entscheidend, um ein schnelles Ein- und Ausschalten der Ausrüstung zu verhindern, wenn der Systemdruck nahe dem Sollwert schwankt. Elektronische Schalter verfügen häufig über eine einstellbare Totzone, die eine bessere Kontrolle ermöglicht.

Zertifizierungen und Gehäusebewertungen

Berücksichtigen Sie abschließend die Betriebsumgebung. Wenn sich der Schalter in einem Bereich mit brennbaren Gasen oder Staub befindet, muss er über die entsprechenden Zertifizierungen für Gefahrenbereiche verfügen (z. B. ATEX oder IECEx). Die Schutzart (IP) des Gehäuses gibt Aufschluss darüber, wie gut es gegen Feststoffe und Flüssigkeiten abgedichtet ist. Die Schutzart IP65 bedeutet beispielsweise, dass es staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt ist, sodass es für viele Waschumgebungen geeignet ist.

Analyse der Gesamtbetriebskosten (TCO) und des Lebenszykluswerts

Eine kluge Kaufentscheidung blickt über den anfänglichen Preis hinaus. Die Gesamtbetriebskosten (TCO) liefern ein vollständigeres Bild und berücksichtigen alle Kosten, die während der gesamten Lebensdauer der Komponente anfallen. Die Analyse der Gesamtbetriebskosten hilft Ihnen, den wahren Wert einer Investition in einen höherwertigen Druckschalter zu verstehen.

Anfangsinvestition vs. langfristige Kosten

Mechanische Schalter haben in der Regel geringere Vorabkosten, was für preisbewusste Projekte attraktiv sein kann. Elektronische Schalter können jedoch langfristig einen größeren Nutzen bieten. Aufgrund ihres Solid-State-Designs verschleißen keine beweglichen Teile, was zu einer längeren Lebensdauer führt. Erweiterte Funktionen wie Diagnose können auch dazu beitragen, Systemausfälle vorherzusagen und zu verhindern, wodurch kostspielige Ausfallzeiten reduziert werden, die den anfänglichen Preisunterschied bei weitem überwiegen.

Wartungs- und Kalibrierungstreiber

Die Wartung ist ein wesentlicher TCO-Treiber. Mechanische Schalter unterliegen Federermüdung und mechanischem Verschleiß, was dazu führt, dass der Sollwert mit der Zeit „driftet“. Um Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, ist ein regelmäßiger Kalibrierungsplan erforderlich. Dies verursacht Arbeitskosten für die Techniker und potenzielle Ausfallzeiten des Prozesses. Im Gegensatz dazu sind elektronische Schalter über ihre gesamte Lebensdauer äußerst stabil und erfordern, wenn überhaupt, weitaus weniger Kalibrierungszyklen. Dadurch wird der Wartungsaufwand drastisch reduziert.

Kosten des Scheiterns

Welche geschäftlichen Auswirkungen hat es, wenn der Wechsel fehlschlägt? Bei einer unkritischen Anwendung kann dies zu geringfügigen Unannehmlichkeiten führen. In einer kritischen Sicherheits- oder Geräteschutzfunktion kann ein Ausfall katastrophale Folgen haben und zu umfangreichen Geräteschäden, Produktionsausfällen oder sogar einem Sicherheitsvorfall führen. Wenn Sie diese potenziellen Kosten modellieren, investieren Sie in ein zuverlässigeres Gerät mit höherer Spezifikation Der Druckschalter ist kein Kostenfaktor; Es ist eine Form der Versicherung. Es handelt sich um eine Investition in Betriebszeit, Sicherheit und Risikominderung.

Implementierungsplanung und Risikominderung

Die richtige Auswahl ist nur die halbe Miete. Die korrekte Installation und Inbetriebnahme sowie das Bewusstsein für allgemeine Betriebsrisiken sind für die Gewährleistung langfristiger Zuverlässigkeit und Leistung von entscheidender Bedeutung.

Installation und Inbetriebnahme

Der Installationsprozess unterscheidet sich geringfügig zwischen mechanischen und elektronischen Typen.

  • Mechanische Schalter: Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Verwenden Sie geeignetes Gewindedichtmittel, um Undichtigkeiten zu vermeiden. Wenden Sie das richtige Drehmoment auf den Prozessanschluss an – zu starkes Anziehen kann den Schalter beschädigen. Stellen Sie sicher, dass alle elektrischen Verbindungen sicher und vor Feuchtigkeit und Vibrationen geschützt sind.
  • Elektronische Schalter: Diese erfordern mehr Sorgfalt bei der Verkabelung. Sie müssen für eine saubere Stromversorgung sorgen und die Signalverkabelung ordnungsgemäß zum Steuerungssystem verlegen. In Umgebungen mit elektrischem Rauschen kann die Verwendung eines abgeschirmten Kabels oder eines Überspannungsschutzes erforderlich sein. Die Inbetriebnahme umfasst die Programmierung der Sollwerte, des Totbands und aller anderen Parameter über die Benutzeroberfläche des Geräts.

Häufige Betriebsrisiken und wie man sie vermeidet

Wenn Sie potenzielle Fehlerarten kennen, können Sie diese proaktiv entschärfen.

  • Kurze Zyklen: Dieses schnelle Ein-/Ausschalten wird oft durch eine falsch dimensionierte Totzone oder schnelle Druckschwankungen im System verursacht. Dadurch können die Schaltkontakte schnell verschleißen und angeschlossene Geräte wie Motoren beschädigt werden. Abhilfe: Wählen Sie einen Schalter mit einstellbarer Totzone und stellen Sie ihn entsprechend Ihrer Systemdynamik ein.
  • Sollwertdrift: Dies ist eine allmähliche Änderung des Betätigungspunkts, die sich aufgrund der Alterung der Feder hauptsächlich auf mechanische Schalter auswirkt. Abhilfe: Implementieren Sie ein geplantes Kalibrierungsprogramm, um den Sollwert zu überprüfen und bei Bedarf neu anzupassen.
  • Kontaktfehler/Verschweißen: Dies tritt auf, wenn die elektrischen Kontakte des Schalters durch eine Hochstromlast überlastet werden, was dazu führt, dass sie einen Lichtbogen bilden und miteinander verschweißen. Abhilfe: Stellen Sie immer sicher, dass die elektrische Nennleistung des Schalters (Ampere und Volt) größer ist als die Last, die er schaltet. Bei Hochleistungslasten verwenden Sie den Druckschalter zur Steuerung eines Zwischenrelais oder Schützes.

Entwicklung einer Auswahlliste und der nächsten Schritte

Nachdem Sie den Bewertungsrahmen durchgearbeitet und die Gesamtbetriebskosten berücksichtigt haben, sollten Sie in der Lage sein, eine Auswahlliste mit zwei oder drei geeigneten Switch-Modellen zu erstellen. Der letzte Schritt besteht darin, Ihre Wahl zu bestätigen.

  1. Fordern Sie detaillierte technische Datenblätter von den Herstellern an.
  2. Wenden Sie sich an einen Anwendungstechniker, um Ihre Auswahl anhand Ihrer Prozessparameter zu bestätigen.
  3. Wenn möglich, beschaffen Sie Proben zum Testen in einem kontrollierten oder unkritischen Teil Ihrer Einrichtung.

Abschluss

Der grundlegende Zweck eines Druckschalters besteht darin, einen physikalischen Druckzustand in eine zuverlässige elektrische Aktion umzuwandeln, die einem klaren Geschäftsziel dient – ​​sei es Automatisierung, Geräteschutz oder Systemsicherheit. Die richtige Wahl zu treffen ist eine Reise, die mit der Definition dieses Kernziels beginnt. Von dort aus müssen Sie die grundlegenden Ansätze mechanischer und elektronischer Konstruktionen vergleichen, Kandidaten anhand Ihrer spezifischen Anwendungskriterien streng bewerten und die gesamten Lebenszykluskosten analysieren, nicht nur den Kaufpreis. Durch die Anwendung dieses gründlichen, evidenzbasierten Auswahlprozesses stellen Sie sicher, dass der Druckschalter zu einer Quelle der Zuverlässigkeit und Effizienz wird und direkt zur optimalen Systemleistung und zum Betriebserfolg beiträgt.

FAQ

F: Was ist der Unterschied zwischen einem Druckschalter und einem Druckwandler/-transmitter?

A: Ein Druckschalter liefert ein einfaches (diskretes) elektrisches Ein-/Aus-Signal an einem bestimmten Druckpunkt. Ein Druckwandler oder -transmitter liefert ein kontinuierliches, variables Analogsignal (z. B. 4–20 mA oder 0–10 V), das proportional zum gemessenen Druck ist. Der Schalter gibt eine „Ja/Nein“-Antwort, während der Wandler eine „Wie viel“-Antwort gibt.

F: Wie testet man, ob ein Druckschalter ordnungsgemäß funktioniert?

A: Trennen Sie zuerst die Stromversorgung. Verwenden Sie ein auf Durchgang eingestelltes Multimeter, um die Schaltkontakte zu testen. Überprüfen Sie bei drucklosem Betrieb, ob sich die Kontakte „Normalerweise offen“ (NO) und „Normal geschlossen“ (NC) im richtigen Zustand befinden. Üben Sie dann mit einer kalibrierten Handpumpe und einem Manometer kontrollierten Druck aus, um zu überprüfen, ob der Schalter beim richtigen Sollwert aktiviert wird und ob die Kontakte ihren Zustand entsprechend ändern.

F: Kann ich den Sollwert an jedem Druckschalter anpassen?

A: Die meisten mechanischen und praktisch alle elektronischen Druckschalter sind einstellbar. Einige einfache, kostengünstige mechanische Schalter haben jedoch ab Werk einen festen Sollwert und können nicht geändert werden. Konsultieren Sie immer das Datenblatt des Herstellers. Bei mechanischen Schaltern erfolgt die Einstellung normalerweise über eine Schraube oder Mutter, die den Druck auf eine interne Feder verändert.

F: Was führt zum Ausfall eines Druckschalters?

A: Zu den häufigsten Fehlerarten gehören mechanischer Verschleiß interner Komponenten wie Federn und Hebel, Membran- oder Dichtungsbruch aufgrund von Überdruck oder Medieninkompatibilität sowie elektrische Kontaktverschweißung durch Schalten einer Last, die ihre Nennleistung überschreitet. Auch Umweltfaktoren wie Feuchtigkeit oder das Eindringen von Verunreinigungen in das Gehäuse können zu einem Ausfall führen.

F: Was bedeutet die „Totzone“ oder „Hysterese“ eines Druckschalters?

A: Es handelt sich um die Druckdifferenz zwischen dem Auslösepunkt (Auslösepunkt) und dem Rückstellpunkt. Beispielsweise könnte ein Schalter bei steigendem Druck einen Kontakt bei 100 PSI schließen, ihn bei fallendem Druck jedoch erst bei 85 PSI wieder öffnen. Der Unterschied von 15 PSI ist die Totzone. Diese Funktion ist von entscheidender Bedeutung, da sie verhindert, dass sich der Schalter schnell ein- und ausschaltet, wenn der Druck in der Nähe des Sollwerts liegt.

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